6 Gründe, warum du nie ein guter Surfer werden wirst

kook style surfer

Surfen gilt als eine schwierige Sportart. Trotzdem zieht es eine grosse Zahl Menschen Jahr für Jahr in die Surfcamps mit dem Wunsch, das Surfen zu lernen.
Aber können sie auch gute Surfer werden? Wir haben hier für euch 6 Gründe, die dagegen sprechen.

1. Du willst dir die Fitness auf dem Wasser erarbeiten

Das ganze Jahr einen Bürojob und dann für 2 Wochen in den Surfurlaub? Grossartige Vorbereitung braucht es natürlich nicht, weil man ja einmal die Woche für eine halbe Stunde auf den Crosstrainer geht und man sowieso ein sportlicher Typ ist. Die restliche Fitness kommt dann schon im Urlaub. Weit gefehlt! Beim Surfen braucht man ganz andere Muskeln als im Alltag und in einer Woche baut man nicht mal schnell die nötige Fitness für lange Paddelsessions auf. Also: Schwimmen, Paddeltraining auf dem See und dabei viel Stretchen oder Yoga. Mindestens einen Monat vor dem Urlaub damit anfangen.

2. Du hast am liebsten feste Zeiten für den Sport

So ist´s fein: im Urlaub erstmal ausgiebig Frühstücken, ein bisschen dehnen und dann ab in die Welle. Klingt gut, aber da hast du die Rechnung ohne die Tide und den Wind gemacht. Die Tide gibt vor, wann über den Riffen und Sandbänken die Wellen am besten brechen und an vielen Spots gibt es ganz früh am Morgen am wenigsten Wind – und Wind zerstört oft die Wellen.

3. Du bist ein Herdentier

Wenn du dich immer dort am wohlsten fühlst wo, viele Menschen oder Freunde sind und du dich unwohl fühlst, wenn du alleine an abgelegenen Plätzen bist, hast du schlechte Karten. Surfen kann man nur durch viel Surfen lernen und wenn du wenig Wellen bekommst, weil das Lineup immer voll ist, kannst du nicht viel üben.

4. Am Abend kippst du dir immer schön einen hinter die Binde

Wenn es warm ist und man Urlaub hat, schmeckt das Bier am besten. Gern noch ein paar Jägermeister dazu und erst aufhören, wenn sich alles dreht. Man hat ja Urlaub und kann ausschlafen. Die Heinis, die schon um 11 Uhr halbwegs nüchtern ins Bett gehen und etwas vom ankommenden Swell, Sunset Session und glassy Conditions ohne Crowds am Morgen erzählen, sollen erstmal wieder richtig Deutsch lernen und nicht so komische Anglizismen verwenden.

5. Du kann ja schon Surfen. Deshalb surfst du mit einem Shortboard

Nach dem ersten Surfkurs auf einem Softdeck-Surfboard am besten erstmal in einen lokalen Surfshop. Und da schau her. Du hast Glück, der Verkäufer hat zufällig gerade ein perfekt für dich passendes Super-Sonderangebot: ein etwas längeres Surfboard, ziemlich schmal und hinten und vorne recht spitz. Der Verkäufer sagt, dass etwas mehr Länge ganz gut ist beim Einstieg in die Shortboard-Liga. Und vorne und hinten recht spitz ist später auch mal gut und besonders sportlich. Mit dem sogenannten Pintail hinten kann man später ja auch mal grössere Wellen surfen.

6. So viele Leute an einer Stelle im Wasser, da paddelst du besser wo anders hin.

Warum sind denn die anderen Surfer alle bescheuert und drängeln sich immer an einer Stelle? Wellen sind doch überall, da paddelt man doch besser woanders hin, wo man in Ruhe die Wellen nehmen kann. Komisch nur, dass die anderen die Wellen immer cool abreiten und bei dir die Wellen immer auf die komplette Breite zumachen.

Bildnachweis: surfbunker.com