Surf Wax – Surfboards richtig wachsen

Surfwax wird verwendet, damit die Füße beim Surfen nicht abrutschen, denn die Oberfläche von Surfboards (selbst von Softboards) ist rutschig. Deshalb gibt es Surfboard Wax für verschiedene Wassertemperaturen und weiteres unverzichtbares Zubehör.

Aber ein Surfboard will richtig gewachst werden, deshalb gibt es hier einen kleinen Leitfaden mit den Basics für alle Wellenreiter. Außerdem findet ihr hier Links zu Produkten aus unserem Onlineshop. Wir verkaufen ausschließlich Produkte von Sticky Bumps, das Wax ist ultra sticky, ungiftig & biologisch abbaubar.

Alles über Surfboard Wax

Was man zum Surfboard wachsen benötigt:

▪ Surfwax / Top Coat Wax
▪ Waxkamm

Optional:
▪ Wax Remover
▪ Base Coat Surf Wax
▪ Saugfähige Papiertücher

Das Surfboard richtig Wachsen

Schritt 1: Surfboard reinigen
Wenn ihr ein neues Board habt, könnt ihr den Schritt überspringen und gleich zu Schritt 2 gehen. Solltet ihr ein gebrauchtes Surfboard neu wachsen wollen, muss man zuerst das Deck reinigen. Dazu kratzt man zuerst das alte Wax mit einem Waxkamm ab. Das sollte man möglichst nicht bei kalten Außentemperaturen machen, da es dann anstrengender wird. Zur Not hilft ein Fön oder das Surfboard kurz in die Sonne zu legen. Jetzt bleibt nur noch ein dünner Film zurück, den man entweder auf dem Board belassen kann oder mit einem speziellen Wax Remover entfernen kann.

Schritt 2: Basecoat aufbringen
Profis wachsen ihr Board zunächst immer mit einem speziellen Basecoat Wax, dadurch hält das Surfwax länger und das Top Coat Wax lässt sich sparsamer und einfacher auftragen. Wenn du kein Basecoat hast, ist das aber auch kein Problem und du kannst mit Schritt 3 weitermachen. Wer einmal mit Basecoat gewachst hat, wird nicht mehr darauf verzichten wollen. Außerdem hält so ein Block Basecoat ewig.

Schritt 3: Surfwax / Top Coat Wax aufbringen
Dieses Wax ist weicher als Basecoat Wax und klebriger. Das Surf Wax sollte sorgfältig auf die Wassertemperatur abgestimmt sein. Ein Cold Wax wird sich bei tropischen Temperaturen in die Boardshort fressen und mit einem Tropical Wax hat man bei kalten Temperaturen keinen Halt. Ein Surfwax mit einem breiten Temperaturbereich kann immer nur ein Kompromiss sein. Zur Not kann man immer ein Wachs, das für eine kältere Temperatur gedacht ist, verwenden, nie aber umgekehrt.

Es gibt verschiedene Techniken, das Wax aufzubringen, aber keine ist besser oder schlechter als die andere. Die beste Technik muss jeder für sich selber herausfinden. Man kann das Surfboard Wax mit kleinen kreisenden Bewegungen aufbringen, das Wax parallel zum Stringer hin- und herreiben oder diagonal kreuzweise über das Board gehen. Am besten man probiert alles mal aus und mischt die Techniken. Manchmal ist die beste Methode auch von dem Waxhersteller und der Waxtemperatur abhängig. Sobald das Surfboard Deck gleichmäßig kleine Waxbeulen hat, ist man mit diesem Schritt fertig. Wichtig: überall Surfwax auftragen, wo man auch beim paddeln Kontakt mit dem Board hat, nicht nur im Standbereich des vorderen Fußes. Macht man Duckdives, gehört auch Wax an die Rails im vorderen Bereich.

Schritt 4: Nach dem Surfen / Vor dem Surfen
Während des Surfens verliert man etwas Surfwax, dass sich an dem Neoprenanzug oder der Short festsetzt. Außerdem werden die kleinen Waxbeulen flach gedrückt, so dass sie weniger Oberfläche haben. Daher sollte man vor dem nächsten Surfen das Wax mit einem Waxkamm in diagonalen Linien aufrauen und gegebenenfalls nachwachsen. Das Base Coat muss nur alle paar Monate erneuert werden. Außer nach einer vollständigen Entwachsung oder dem Wechsel des Wassertemperaturbereiches.

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Alternativen zu Surfwachs

Während bei vielen, vor allem kürzeren Surfboards ein Footpad für den hinteren Fuß schon fast Standard ist, gab es lange keine rundum gute Alternativen zu Wax für den Rest des Surfboards. Neu auf dem Markt sind jetzt die Hexatracion High-Tech Adhesives von dem spanischen Hersteller RSPro. Die Grip Hexagons können auf dem selben Bereich aufgeklebt werden, wo man sonst Wax verwendet. Die Lösung bietet guten Grip bei allen Temperaturen und schaut auch noch gut dabei aus. Als nachhaltige Variante gibt es von RSPro zudem noch ein Kork Frontpad, das ebenfalls guten, temperaturunabhängigen Grip bietet. Zudem sind noch EVA Traction Frontpads auf dem Markt, wie sie auch in den 80er Jahren verbreitet waren. Alle Optionen sind bei uns im Onlineshop erhältlich.