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Mit Surfskatern den Backside Bottom Turn lernen

Surfskates / Surf-Skateboards sind gerade voll im Trend. Eine spezielle Vorderachse ermöglicht Bewegungsabläufe ähnlich wie beim Wellenreiten. Die Bewegungsabläufe sind dabei sehr einfach zu lernen.

Während die meisten Nutzer von Surfskates das Board wohl nur zum easy cruisen auf der Strasse nutzen, kann man damit aber auch ernsthaftes Surftraining betreiben. Besonders effektiv haben sich die Surf Skateboards dabei für das Erlernen des anspruchsvollen Backside Bottom Turns erwiesen. Was es hierbei zu beachten gibt und welches Surfskate wir für ernsthaftes Surftraining empfehlen haben wir hier für euch zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Der Backside Bottom Turn

Es gibt zwei Arten von Bottom Turns. Frontside und Backside. Während der Frontside Bottom Turn den meisten Surfern keine Probleme bereitet, haben viele Beginner und Intermediate Surfer im deutschsprachigen Raum Probleme den Backside Bottom Turn nach dem Takeoff richtig zu setzen und dadurch eine Backside Welle kontrolliert abzureiten. Dafür gibt es auch einen guten Grund: Der Backside oder Backhand Bottom Turn ist technisch deutlich anspruchsvoller als der Frontside Turn. Was ihr dafür tun könnt, dass euch der Turn beim nächsten Surftrip gut gelingt, verraten wir euch hier.

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Der Bewegungsablauf

Der Bewegungsablauf bei dem Turn ist der folgende: Ihr geht tief in die Knie und steckt die vordere Hand in Richtung Face der Welle, als wolltet ihr dieses berühren. Wenn ihr ein kurzes Surfboard mit dünnen Rails habt, könnt ihr auch versuchen euch so weit in den Turn zu lehnen, dass ihr dabei mit der vorderen Hand ins Wasser greift. Nun stellt euch vor, dass ihr den Turn um die vordere Hand drehen müsst. Der Blick geht dabei hoch zur Lippe der Welle und die hintere Schulter und der Arm dreht ebenfalls in Richtung Lippe.

Soweit so gut. Wenn ihr euch den Bewegungsablauf eingeprägt habt, heisst es üben, üben, üben. Leider haben deutschsprachige landlocked Surfer nicht so viele Gelegenheiten, diesen Bewegungsablauf zu üben und Regular-Footer haben dann oft in der kostbaren Zeit auf dem Wasser Probleme mit Wellen die schnell nach links brechen, Goofy-Footer mit Wellen nach rechts.

Trainieren mit dem Surfskater

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Und jetzt? Die Lösung bieten hier die sogenannten „Surfskater“. Das sind Skateboards, die eine bewegliche Vorderachse haben. Damit lässt sich der Bewegungsablauf des Bottom Turns so oft üben, bis er im oberen Bereich des Gehirns, dem primären Motorkortex, angelegt ist. Und dann ist es wie beim Fahrradfahren. Liegt dann wieder mal auf dem Wasser ein Backside Bottom Turn an, fährt man diesen dann im Idealfall automatisch richtig, ohne dass man darüber nachdenken muss. Normale Skateboards oder Longboards, auch wenn man die Lenkung sehr weich einstellt, eignen sich übrigens nicht so gut – hier ist der Kurvenradius zu gross für einen identischen Bewegungsablauf wie beim Surfen. In diesem Video zeigt euch Steve von Curfboard den perfekten Bewegungsablauf.



Um den Bewegungsablauf zu trainieren, braucht man am besten eine sogenannte „Bank“ (engl. für Wall oder Damm), also eine asphaltierte oder betonierte Schräge und natürlich ein Surfskater. Hat man keine Bank, kann man es natürlich auch auf einer steiler abfallenden Strasse üben.

Hersteller von Surfskatern

Surfskate Hersteller

Bei den Surfskatern gibt es verschiedene Hersteller. Allerdings eignen sich nur die hochwertigen Surf Skateboards uneingeschränkt für ernsthaftes Surftaining. Die wichtigsten Anbieter sind Yow, Carver, Smoothstar, und Curfboard.

Surf-Skateboard Empfehlung

Beste Surfskate Achse

Wer noch keinen Surfskater hat und sich überlegt einen zu kaufen, dem empfehlen wir für ein möglichst realitätsnahes Training das Surfskate von Curfboard. Hier hat die „engineered in Germany“ Achse die fortschrittlichste Kinematik. Die Achse kommt ohne Gummis und Federn aus und passt sich automatisch dem Körpergewicht an. Mit dieser Achse kommt man in Bezug auf die Kombination von Gewichtsverlagerung und Oberkörperrotation dem Bewegungsablauf beim Surfen am nächsten. Gerade bei der Einleitung des Turns muss man bei Surfskates mit Gummis und Federn Druck auf den vorderen Fuß geben um den Turn einzuleiten, was nicht vollständig dem Bewegungsablauf beim Surfen entspricht. Bei der Curfboard-Achse erfolgt die Turneinleitung mit Druck auf den hinteren Fuß, und kommt damit dem Bewegungsablauf im Wasser am nächsten.

Tipp: Wer noch ein Skateboard Deck zu Hause hat oder ein Lieblingsdeck hat, kann bei Curfboard auch nur die Achsen und die Rollen kaufen. Der Achsenabstand sollte dabei zwischen 48 und 60 cm liegen. Kürzere Achsenabstände sind radikaler, längere Abstände cruisiger.

Buster Surfboards Special: Mit dem Gutscheincode buster10 erhaltet ihr im Curfboard Onlineshop 10% Rabatt.

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