Wellenreiten lernen ab / bis welchem Alter sinnvoll?

Alter zum Wellenreiten Surfen lernen

Die Sportart Surfen fasziniert Menschen in allen Altersklassen und nährt den Wunsch es selber mal auszuprobieren, egal ob bei Kindern die bei einem Strandurlaub Surfer sehen oder bei Mitdreissigern die in ihrem Leben etwas neues ausprobieren wollen. Auch Eltern die selber surfen fragen sich ab welchen Alter sie ihre Kinder an das Wellenreiten heranführen sollen.

Aber die Sportart, die so elegant und geschmeidig ausschaut hat es in sich. Neben den notwendigen physischen und motorischen Fähigkeiten sind Kenntnisse über das Element Wasser und das Meer sehr wichtig, damit der Einstieg nicht gefährlich ist.

Im Surfcamp das Wellenreiten lernen

Damit kommen wir zu dem wichtigstem Aspekt, der unabhängig von jedem Alter gilt: dieser Sport sollte nicht autodidaktisch erlernt werden. Das Meer und die Strömungen ist tückisch und alleine die Art auf dem Brett zu liegen entscheidet  ob man überhaupt das Potential hat eine Welle zu bekommen. Surfen lernt man am besten in einem Surfcamp.

Entscheidend: die richtige Fitness

Der zweite altersunabhängige Aspekt ist die physische Fitness. Jeder der den Einstieg beim Wellenreiten sucht, sollte in der Lage sein zumindest eine Viertelstunde am Stück zügig zu schwimmen und auch sonst regelmässig Sport treiben. Wer Angst vor tiefen Wasser und dem Untertauchen hat, sollte sich erst mit diesen Ängsten auseinandersetzen, bevor er mit dem Surfen anfängt. Auch wer nicht mal im heimischen Wohnzimmer Liegestützen schafft, wird es schwer haben überhaupt auf dem Surfboard aufzustehen.

Passen diese Vorraussetzungen ist es weniger eine Frage des Alters und mehr eine Frage des richtigen Materials, des richtigen Surfreviers und professioneller Anleitung.

Wählt man als Einsteiger das falsche Material und versucht sein Glück an einem für Einsteiger absolut ungeeigneten Surfspot, wird man keinen Erfolg haben.

Das geeignete Surfboard

Beim Material gilt für den Einstieg die Faustregel: das Surfboard sollte mindestens einen Kopf grösser als man selbst sein und vorne nicht spitz zulaufen, sondern eine runde Nose haben. Bei Kinder und Jugendlichen muss man darauf achten, dass das Board im Verhältnis zur Schulterbreite nicht zu breit ist. Einsteiger mit sehr schmalen Schulter schaffen es nicht ein sehr breites Surfboard effektiv zu paddeln. In Surfshops in Mitteleuropa findet man nur sehr selten Surfboards die für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Wer hier ambitionierte Absichten hat, sollte sich auf jeden Fall von einem Surflehrer oder Surfboard-Shaper beraten lassen.

Die in Foot und Inch angegebene Länge eines Surfboards lässt sich mit folgender Formel in unsere Längeneinheiten umrechnen:

Länge in cm = foot * 30,48 cm + inch * 2,54 cm

Somit hat, z.B ein 6’6” Surfboard eine Länge von ca. 198 cm.

Die Wahl des Surfspots

Bei der Wahl des geeigneten Surfspots sollte man ein Revier auswählen wo die Wellen recht klein sind (hüft- bis schulterhoch) und langsam und eher flacher brechen. Schnelle, sehr steile oder gar hohle Wellen sind für Einsteiger nicht geeignet, ebenso wie Wellen die über kopfhoch sind.

Unser Fazit

Surfen lernen ist keine Frage des Alters, wenn man genug Fitness und eine gute Motorik hat. Als Autodidakt wird man es beim Wellenreiten sehr schwer haben. Die ersten Versuche sollte man unter professioneller Anleitung in einem Surfcamp oder in einer Surfschule machen. Hier wird in der Regel auch wichtiges Wissen über das Meer, die Wellen und die Vorfahrtsregeln beim Wellenreiten vermittelt. Die Alternative sind Freunde oder Bekannte mit entsprechend viel Erfahrung. Surfanfänger brauchen dazu noch spezielles Material, dass genug Auftrieb hat und besonders stabil auf dem Wasser liegt. Zu den Surfboard Shapes.