IX-PS Technologie Eigenschaften:
  • Hochweißer, unnachgiebiger Schaum
  • Gleiche Optik wie ein konventionelles PU / Polyesterboard
  • Closed cell, komplett gleichmäßige Dichte
  • Neigt nicht zur Delamination
  • Größerer Temperaturbereich als traditioneller XPS Schaum
  • Haltbarer und leichter als PU oder EPS Schaum
  • Flex- und Responseverhalten ähnlich wie PU
  • Recyclebar und umweltfreundlicher herstellbar als herkömmliches Blankmaterial
  • Saugt bei Beschädigungen kein Wasser und absorbiert weniger Harz
  • Höheres Stabilitäts /Gewicht Verhältnis wie bei PU oder EPS Schaum
  • Laminierung mit speziell entwickeltem hochtransparentem New Epoxy Resin
Was ist der Unterschied zwischen IX-PS und XPS ?

IX-PS ist eine Weiterentwicklung von XPS (extrudiertes Polystyrene / Styroform, erkennbar an der blauen Farbe). Es basiert auf einer anderen Technologie als XPS. Bei der IX-PS Technologie wurde das Problem der Delamination und die Temperaturbeständigkeit besser gelöst. Traditionelles XPS hat das Problem, das es bei Belastungen und höheren Temperaturen nachträglich ausgasen kann, was zu Delaminationen zwischen der Schaum und der Laminatschicht führen kann. IX-PS Blanks sind im Gegensatz zu XPS Schaum hochweiss und können genau wie konventionelle Boards mit einem Airbrushdesign versehen werden. Die IX-PS Technologie wurde in dreijähriger Forschungsarbeit von japanischen Ingenieuren entwickelt und wird nun großindustriell hergestellt.

Wie kann IX-PS recycled werden und warum ist es Umweltfreundlich ?

IX-PS ist ungiftig und chemisch und biologisch inaktiv und weist keine Gesundheitsrisiken beim Verarbeiten und beim Gebrauch auf. Beim Einatmen von Schleifstaub gibt es keine Gesundheitsrisiken. Am Ende des Lebenszykluses eines Surfboards können daraus neue Produkte entstehen oder es kann ungiftig verbrannt werden um Energie zu gewinnen. Die Recycling Methode hängt dabei immer von den lokalen technischen Möglichkeiten ab.

Derzeit wird IX-PS noch aus Grundstoffen, die aus Erdöl gewonnen werden, geschäumt. Derzeit laufen aber weitere Entwicklungen, um dieses durch nachwachsende Rohstoffen zu ersetzen und damit einen biologisch abbaubaren "green Blank" zu erhalten.

Wurde die IX-PS Technologie schon ausreichend bei Surfboards getestet ?

Seit zwei Jahren experimentiert Buster Surfboards schon mit der IX-PS Technologie. Diese Prototypen blieben aber bisher unbemerkt, da sich optisch ein Board in IX-PS Bauweise nicht von einem klassischen in PU / Polyesterbauweise unterscheidet. Boards in IX-PS Technologie haben einen Holzstringer und können genau wie konventionelle Boards mit einem Airbrush Design versehen werden. Die Bauweise hat sich sowohl im Dauereinsatz in unserem Testcenter auf Fuerteventura, als auch auf Contestebene bewährt. Alleine unser Teamrider Gerry hat schon drei Surfcontests mit einem Board in IX-PS Technologie gewonnen.

Warum habe ich vorher noch nie was von der IX-PS Bauweise gehört ?

Die Firma Buster Surfboards ist ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Surfboardbau, die aber den Geldbeutel der Surfer nicht zu sehr belasten sollten. Dabei bietet uns die stehende Welle am Eisbach in München perfekte Möglichkeiten. Hier können wir swell und tideunabhängig Surfboards testen - wenn es sein muss 24 Stunden am Tag. Der Lebenszyklus eines im Eisbach eingesetzten Surfboards ist unabhängig von der Bauweise deutlich kürzer als im Meer. Bereits nach einer Woche können unsere Teamrider bei jeder neuen Bauweise oder der Modifikation einer Bauweise sagen, ob und welche Vorteile sie bringt. Das bringt uns entscheidende Zeitvorteile bei der Entwicklung.

Was muss ich bei IX-PS Boards beachten ?

Surfboards in IX-PS Bauweise dürfen nur mit Epoxyharz repariert werden. Auch bei den UV-härtenden Quick Repair Sets gibt es mittlerweile Systeme, die für Epoxyboards geeignet sind. IX-PS Surfboards sind etwas temperaturempfindlicher als Boards mit Kernen auf PU Basis. Man geht davon aus, das Boards mit PU Schaum die länger Temperaturen über 70°C ausgesetzt sind Schaden nehmen (Schaum kann zusammenfallen). IX-PS Surfboards können, wenn sie längere Zeit Temperaturen über 60°C ausgesetzt werden, nachträglich ausgasen. In Folge dessen kann es später in Bereichen hoher mechanischer Belastung (z.B. unter dem vorderen Fuss) zu einer Ausbeulung des Laminats kommen.

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